Power Quality Management im Supermarkt

Projektbeschreibung Supermarkt

Die Ausgangssituation

Einer meist sehr ähnlichen Bauweise und Verbraucherstruktur zum Trotz können Verbrauch und Lastgang in Supermarktfilialen sehr unterschiedlich sein. Dies liegt zum einen an verschiedenen Fabrikaten z. B. von Tiefkühltruhen, Leuchtmitteln und Lüftungsanlagen, welche häufig eine sehr unterschiedliche Energieeffizienz aufweisen, zum anderen aber auch an den unterschiedlichen Standorten, wo sich bevorzugte Wetterlagen (Schneefall, Jahressonnenstunden u. ä.), Zahl der täglichen Kunden oder Umweltbewußtsein der Mitarbeiter bemerkbar machen.

Ferner sorgen nichtlineare Verbraucher häufig für ernst-zunehmende Probleme hinsichtlich der Netzqualität. Somit ist es sinnvoll, Verbräuche und Lastgänge zu messen und generell die Netzdaten der Filialen zu erfassen und miteinander zu vergleichen.

Die Aufgabenstellung

In einer Supermarktkette sollen Lastgänge, Energien und Netzqualität in den Haupteinspeisungen und einigen Abgängen der jeweiligen Filialen gemessen werden, und die Daten zentral auf einem PC erfasst werden. Mithilfe dieser Messdaten sollen besonders verbrauchsintensive Filialen herausgefunden werden, und Gründe für die besonders hohen Verbräuche und Lastspitzen gefunden werden.

Die Lastspitzen sollen dann über eine Spitzenlastoptimierung reduziert werden. Die Netzqualität soll in den einzelnen Abgängen überwacht werden hinsichtlich der harmonischen Ober-schwingungen, wie sie beispielsweise durch die Tiefkühltruhen erzeugt werden.

Zusätzlich sollen die Verbräuche von Gas und Wasser gemessen werden, und die Daten dem Facility Management zur Verfügung gestellt werden. Als Kommunikationsmedium steht ISDN zur Verfügung.

Die Lösung

Filiale

In der Haupteinspeisung wurde ein UMG 507E eingesetzt, welches einen direkten Zugriff über einen ISDN-Router ermöglicht. Das Gerät überwacht zum einen die Netzqualität des gesamten Netzes und erlaubt über seine Emax-Funktion die Spitzenlastoptimierung für 6 Abschaltkanäle. Erweiterbar ist das Gerät über externe WAGO-Module bis zu 32 Emax-Kanäle. Über ein Zeitschaltprogramm können zusätzlich überflüssige Verbräuche vermieden werden, z.B. durch automatisches Abschalten von Leuchtmitteln nach Ladenschluss.

Spannungseinbrüche und andere Ereignisse können auf Wunsch per E-Mail-Versand mit Dateianhang gesendet werden. Die Untermessungen werden über RS485 an das UMG 507E angeschlossen, welches zugleich als Gateway fungiert. Vier Abgänge (Tiefkühltruhen, Lüftung, Beleuchtung und Verdichter) werden über vier UMG 96S mit Uhr und Speicher erfasst. Die Verbräuche von Gas und Wasser werden über Impulsgeberzähler gemessen und per Impuls an das eingebaute ProData® weiter gegeben.

Zentrale

Auf einem Zentralrechner werden die Daten zusammen-geführt. Ausgelesen werden die Messwertspeicher der Geräte in den einzelnen Filialen über die komfortable Auswertesoftware PSWprofessional. Aufgrund der Vielzahl der Filialen werden die Geräte nur einmal im Monat ausgelesen. Die Messdaten können nun für die gewünschten Vergleichszeiträume in leicht übersichtlichen MS Excel-Sheets bearbeitet werden. Sie werden über MS Excel-Makros eingebunden, die die Daten aus der durch die PSWprofessional erzeugten Datenbank einlesen.

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